Traditioneller Perchtenlauf in Lungötz im Lammertal

Krampusse und Perchten gehören zum winterlichen Brauchtum im SalzburgerLand. Und Tradition wird auch im Lammertal GROSS geschrieben.

Percht – was ist das?

Der eigentliche Name Percht leitet sich von „Frau Bercht“ ab. Die Percht gilt als Schicksalsfrau und als Seelenbegleiterin.
In ihrem Gefolge befinden sich ungetaufte Kinder. Frau Bercht kontrolliert und achtet auf Ordnung. In dieser Funktion erscheint sie zum Jahreswechsel bereits im Mittelalter. Ab dem 16. Jahrhundert wurde ihr Name auf die begleitenden Teufelsgestalten übertragen.

Gnigler Perchten beim Perchtenlauf in Lungötz die Hexe kehrt das alte Jahr aus Lungötzer Perchtenlauf 2011

Unterschied zwischen Krampus und Percht

Ein typisches Merkmal der Schiachpercht im Gegensatz zu einer Krampusmaske besteht darin, dass die Percht mindestens zwei Paar Hörner besitzt. Der Krampus trägt einen Schweif und eine Ruten aus Weiden mit sich – die Percht nicht. Schellen im Gegensatz zu Glocken und Ketten bilden das Geläut der Schiachpercht.

Pechtenlauf im Lammertal Lungötzer Perchtenlauf im Lammertal Traditionelle Perchten im Lammertal

Eventuelle Begleiter der Schiachpercht sind Zapfenmandl, Schleifer und Metzger. Das sind furchtlose Männer, die vor allem in den Wäldern gewohnt haben. Auch die Schiachpercht ist keine böse Gestalt, sondern ihr Treiben gilt als Glücks- und Fruchtbarkeitsritual.

Im Laufe der Zeit mischten sich immer mehr, zum Teil mystische Gestalten in die Gruppen. „Die Hobagas, die Zapfenmandl“, die Hexen, der Tod.
Die schlimmste Percht von allen ist die Hobagoaß, eine Mischung aus Ziege und Vogel. Sie kommt in den Rauhnächten zu einem nach Hause, und wenn man sein Zimmer nicht sauber hat, dann schneidet sie einem mit ihrer riesengroßen Schere den Bauch auf, schmeißt alles hinein was sie findet und näht ihn mit ganz großen Stichen wieder zu, damit man sich immer daran erinnert und sein Zimmer in Zukunft sauber hält. Und deshalb gibt es auch keine schmutzigen Zimmer mehr…..

Die Hexen bzw. der Tod wurden erst später von gewissen anderen Brauchtumsaktivitäten in den Perchtenlauf mit eingebunden. Sie spielen eine untergeordnete Rolle. So fegen zum Beispiel die Hexen eine Stube aus, dies symbolisiert das Böse aus dem Haus zu kehren.

Perchten in Salzburg

Von Region zu Region unterscheidet sich der Brauch. Zwischen Ende Dezember und dem 5. Januar sieht man in vielen Salzburger Dörfern finstere Gestalten durch die Straßen laufen: Die Perchten gehen um.

Der Perchtenlauf als Brauch vor Dreikönig hat sich bis heute gehalten!
Mit ihren aufwendig geschnitzten Holzmasken und kunstvoll gefertigten Kostümen ziehen die Gruppen durch die Orte. Meist gibt es gut organisierte Umzüge.

Perchtenlauf im idyllischen Ort Lungötz

Zum ersten Mal fand Anfang Januar 2010 auch in Lungötz ein Perchtenlauf statt. Gesten Abend am 30. Dezember 2011 versammelten sich nun schon im 3. Jahr zahlreiche Schiachperchten im Ortszentrum von Lungötz.

Unter den zahlreichen Perchten fand man auch Hexen und natürlich die „Hobagoaß“. Sie trieben im idyllischen Örtchen Lungötz im Lammertal das alte Jahr aus.

____________________________________________________

Wir vermieten eine helle, moderne Ferienwohnung im Lammertal im Salzburger Land. Im Winterurlaub Ski fahren in der Skiregion Dachstein-West oder in Ski amadé, Schneeschuhwandern oder Langlaufen ab Haus. Im Sommerurlaub wandern, mountainbiken oder baden. Senden Sie uns Ihre Anfrage. Wir machen Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot.

Adventmarkt in Großarl

Der Adventmarkt in Großarl erfreut sich schon seit einigen Jahren großer Beliebtheit. Weit über die Grenzen des Großarltales hinaus, hat es sich herumgesprochen, dass der Bergadvent in Großarl einen Besuch Wert ist.

Traditionelle Marktstände

Tradition wird hier noch groß geschrieben. Zahlreiche aufwendig geschmückte Marktstände zieren die malerischen Gassen des Bergdorfes. Die einzelnen Aussteller verwöhnen die Besucher mit weihnachtlichen Leckereien.

Krippenweg zur Pfarrkirche Großarl

Zur Kirche, die hoch über dem Ort thront, führt in der Adventzeit ein Krippenweg. Ziel ist die Krippenausstellung. Auf den Weg dorthin kann man bereits einige wunderbare Krippen bestaunen. Von der Großarler Kirche hat man einen herrlichen Blick auf den Ort.

Nikolaus und Krampus

Plötzlich hören wir bekannte Geräusche. Und tatsächlich sehen wir den Nikolaus mit seinen finsteren Gesellen, den Krampussen, am Großarler Adventmarkt. Zum Glück sind die Krampusse heute gut gesinnt und sehr friedlich.

Christkindl-Postamt und Strohsterne basteln

Nach einer kurzen Rast bei gebratenen Mandeln und Maroni und einer Tasse Glühmost, schlendern wir dann zum Christkindl-Postamt. Die Engerl erwarten die Kinder bereits und helfen ihnen dabei, die Briefe an das Christkind zu schreiben. Gleich nebenan werden Strohsterne gebastelt. Und in einer kleinen Seitengasse entdecken wir die Märchenstube. Eine Märchenerzählerin führt Groß und Klein gekonnt ins Märchenland.

Der Großarler Adventmarkt ist 2011 noch bis 18. Dezember jeweils am Wochenende (Fr-So) geöffnet. Detaillierte Infos finden Sie hier.

Wilde Tiere in den Annaberger Wäldern

Temperaturen bis zu 17 °C Anfang November

Ein Tag schöner als der andere. Sonnenschein und Temperaturen bis zu 17 °C – und das Anfang November. Da stellt sich doch jeden Tag die eine Frage: Was sollen wir heute unternehmen? Nutzt man dieses traumhafte Herbstwetter nicht, hat man jeden Tag  ein schlechtes Gewissen. Spätestens in einigen Wochen ist es vorbei mit diesen milden Temperaturen, und wir werden unsere Freizeit wieder mit der Schneeschaufel verbringen.

Ausflug in die Annaberger Wälder

Mit ein wenig Proviant geht es ab nach Annaberg im Lammertal. Laut Augenzeugenberichten wohnen in den Annaberger Wäldern seit kurzem wilde Tiere. Da wir dieses Gerücht nicht so ganz glauben können, machen wir uns selber ein Bild davon.

Wilde Tiere in den Lammertaler Wäldern

Wir starten unsere Erkundungstour in der Nähe des Heimatmuseums Gererhof in Annaberg. Zu Fuß wandern wir entlang des Reinischweges in Richtung Dolomitenhof. Anfangs ist noch nichts Ungewöhnliches zu sehen, doch bereits nach der 3. Kurve sehen wir links von uns eine Geierfamilie sitzen. „Bleibt ruhig und bewegt euch nicht!“ Nach einem kurzen Herzstillstand bemerken wir, dass die Aasgeier ihre Mahlzeit wohl schon zu sich genommen hatten und mit Frischfleisch wohl auch nicht zufrieden zu stellen sind.

Weiter geht die Reise und am Wegesrand steht ein zahmes Pferd. Naja, nichts Ungewöhnliches für unsere Gegend. Nach einer kurzen Sitzprobe geht die Safari in Annabergs Wäldern weiter. Dann wird es plötzlich wirklich unheimlich. Ein Drache in den Annaberger Wäldern  – die Berichte über die Tiere in den Annaberger Wäldern sind tatsächlich wahr. „Psssst, gaaanzz leise!“ Wir schleichen uns an der feuerspeienden Sagengestalt vorbei. Nochmals Glück gehabt, er hat uns nicht bemerkt.

Heugeier Heupferd

Doch gleich darauf entdecken wir eine riesige Raupe ohne Kopf – wahrscheinlich hat der Drache sie schon erwischt. Schade um sie :-(

Ein paar Meter tiefer im Wald sitzen Affen am Baum und eine Schlange schwebt über unseren Köpfen. Nachdem wir den lustigen Gesellen ein paar Zuckerstückchen gegeben haben, sehen wir eine Hasenfamilie am Wegesrand sitzen: „Gebt Acht, liebe Häschen, dass euch die Schlange nicht erwischt, die wollte nämlich keinen Zucker haben.“

Nach einigen Streicheleinheiten wandern wir weiter in den Wald hinein und entdecken plötzlich hinter den Bäumen – tatsächlich – eine Giraffe. Daneben grasen 2 Elefanten, und ein Löwe sitzt geduckt im hohen Gras und beobachtet das ganze Treiben.

  Panorama

Wir wollten es vorher auch nicht glauben, aber es ist tatsächlich war: In den Annaberger Wäldern geht es richtig TIERISCH zu.

Ausflug ins Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain

Ein traumhafter Herbsttag geht zu Ende. Heute haben wir einen Ausflug ins Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain unternommen.

Eine Zeitreise durch 6 Jahrhunderte

Im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain erwarten Sie 100 wieder errichtete Originalbauten aus Landwirtschaft, Handwerk, ländlichem Gewerbe und Industrie. Das Areal umfasst 50ha und ist in die 5 Salzburger Gaue unterteilt:

  • Flachgau
  • Tennengau
  • Pongau
  • Lungau
  • Pinzgau

Direkt beim Eingang kann man sich für die Kinder ein Leiterwagerl (Bollerwagen) ausleihen. Wir hören jedoch schon von weitem ein lautes TÜT TÜT.

Mit der Museumsbahn durch 50 ha grosse Areal

Der Museumszug ist im Anmarsch: Also nix wie los zum Bahnhof Flachgau. Gerade noch rechtzeitig erreichen wir die Station und können mit der nostalgischen Bahn durch den Flachgau in den Tennengau reisen.

Vom Bahnhof Tennengau schlendern wir zu Fuß durch die reizvolle Naturlandschaft am Fuße des sagenumwobenen Untersbergs.

Spaß am Kinderspielplatz im Freilichtmuseum

Während sich die Kinder auf dem Kinderspielplatz austoben können, gönnen wir uns eine kleine Kaffeepause auf der Sonnenterrasse beim Salettl. Danach führt uns unsere Reise durch die Vergangenheit durch den Tennengau. Das Haus der Geräusche ist im ersten Moment für die Kinder ein wenig gruselig, die Dienstbotenausstellung im 1. Stock gibt einen wunderbaren Einblick in die Arbeits- und Lebensweise von früher.

Als wir die Grenze in den Pongau überschritten haben, lockt uns frischer Brotduft direkt zum Lärchenhaus, das von unserem Heimatort St. Martin am Tennengebirge abgetragen und hier im Freilichtmuseum wieder ausgebaut wurde.

Frisches Brot aus dem Backofen

Vor dem Lärchenhof wird frisches und leckeres Brot im Backofen gebacken. Gestärkt geht die Reise weiter in den Lungau. Der Temperatursturz blieb aus ;-) . Im südlichsten Gau des Salzburger Landes erfahren wir in der Ausstellung ‘Lungau – Land hinter’m Tauern’, wie unsere Nachbarn das einstige Leben meisterten.

Vom Lungau geht es dann in den Pinzgau, wo wir uns bei den herbstlichen Temperaturen nicht in die Natur-Kneippanlage trauen.

Traktorenausstellung im Pinzgau

Im Pinzgau finden wir im Krallerhof einige tolle alte Traktoren. Auf einem Lindner Baujahr 1966 durften wir sogar Probesitzen. Nach einigen Metern, haben wir den Bahnhof Flachgau wieder erreicht. Mit der Museumsbahn gönnen wir uns dann noch einmal eine Rundfahrt durch das Areal des Freilichtmuseums in Großgmain bei Salzburg.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Gspensti und Spuki – die 2 freundlichen Geister am Geisterberg im Alpendorf St. Johann im Pongau

Bei einer Wettervorhersage mit Temperaturen bis zu 34 °C stellt sich die Frage, ob man nicht auch mal was anderes unternehmen kann, als ins Schwimmbad zu gehen. Da kam die rettende Idee: „Lasst uns doch den Geisterberg in St. Johann im Pongau erkunden“.

Geisterzug, Geisterdorf, Geisterbrücke…

mit dem Geisterzug auf den GeisterbergFrüh morgens geht es los, sodass wir nicht in die Mittagshitze kommen. Vom Alpendorf St. Johann im Pongau fahren wir mit der Gondelbahn auf den Gernkogel. Von der Bergstation erreichen wir den „Bahnhof des Geisterzuges“ in ca. 15 Gehminuten. Die Kinder sind sofort Feuer und Flamme, als sie den Zug heranfahren sehen. Bei der Ausstiegstelle auf 1.767m Seehöhe lässt sich auch der heisseste Sommertag aushalten.

Gspensti und Spuki, die 2 freundlichen Geister, begleiten uns auf der gesamten Wanderung durch die 4 Welten der Erd-, Feuer-, Wasser- und Luftgeister.

WASSER, ERDE, FEUER und LUFT

Wir stürzen uns sofort auf die WASSERwelt – bei diesen Temperaturen nicht verwunderlich. Eine Abkühlung im splätscherndem Bergbach tut nicht nur den Kindern gut. Über die Welt der ERDgeister erreichen wir die der LUFTgeister. Hier können die Kinder fast bis in die Wolken klettern und sich in den gemütlichen Vogelnestern ausruhen. Nachdem wir die Geisterbrücke überquert haben, sehen wir auch schon den gefährlichen Drachen, der die FEUERwelt bewacht. „Ich habe schon auf die gewartet….“, hören wir ihn schon von weitem. Auf seinen Nasenlöchern steigt Rauch auf, sein gesamter Körper inklusive den riesigen Flügeln ist ein riesiges Klettergerüst.

Mit dem Geisterzug geht es wieder zurück zur Bergstation. Den Saunagang können wir uns heute auch sparen, nachdem wir mit der Kabinenbahn talwärts fahren, steigen wir schweißgebadet an der Talstation aus. Und jetzt aber schnell ab in den hoffentlich kühlen Badesee.

Wanderung durch das Stuhlloch am Gosaukamm

Bei traumhaftem Wanderwetter ging es Mitte August mit lieben Stammgästen durch das berüchtigte Stuhlloch am Gosaukamm.

Rast bei Albert und Ineke

Die Wanderung startete beim Pommerparkplatz im Ortsteil Astauwinkel in Annaberg im Lammertal. Der Parkplatz war um 10 Uhr morgens schon voll. In nur 1 Gehstunde erreichten wir bereits die Stuhlalm, auf 1.467m Seehöhe. Leichte Schweißperlen tropfen von unserer Stirn, die bei einer kurzen Rast bei Albert und Ineke wieder getrocknet wurden. Die einzigartige Aussicht auf die naheliegende Bischofsmütze kann man direkt von der Terrasse aus genießen.

Auf ins Stuhlloch

Nach einer kleinen Stärkung waren wir bereit für das „Stuhlloch“.  Das Stuhljoch ist eine Einkerbung an der Südseite des Dachsteingebirges in den Nördlichen Kalkalpen, südwestlich der Bischofsmütze, über die der Weg von der Stuhlalm und der Theodor-Körner-Hütte zur Hofpürglhütte führt. Es ist 1.601 m ü. A. hoch.

Stuhlloch - der Durchgang - eine Überwindung für alle mit Höhenangst

Auf dem Stuhljoch auf 1601 m Seehöhe angekommen, kann man endlich wieder durchatmen. Von hier führt der Austriaweg durch Latschen bis zum Mahdriedel. Im Rücken die Felsen des Gosaukammes und die herrliche Fernsicht auf die Hohen Tauern, den Hochkönig und das Tennengebirge lassen wir Mühen des Aufstieges schnell vergessen.

Glückliche Kühe auf dem Mahdriedel auf 1625m Seehöhe Vom Stuhljoch hat man einen herrlichen Blick auf die nahen Felsen des Gosaukammes

Vom Mahdriedel ist es nur noch ein Katzensprung bis zur Mahdalm. Hier haben wir uns alle eine Jause verdient. Die Terrasse ist gut gefüllt. Die Mahdalm zieht viele Wanderer aus unterschiedlichen Richtungen an: von Filzmoos über die Hofpürgelhütte, Aualm oder Sulzkaralm, von Annaberg vom Mauerreith-Parkplatz oder von der Stuhlalm bzw. Theodor-Körnerhütte.

Die Mahdalm in Annaberg mit einer atemberaubenden Fernsicht ein Besuch des Herzerlhauses bei der Mahdalm ist für alle Wanderer Pflicht Loseggalmen (Langfeldhütte + Neubachhütte) in Annaberg am Fuße der Bischofsmütze

Nach dem Besuch des Herzerlhauses geht es weiter talwärts zu den Loseggalmen. Von den Loseggalmen kann man weiter Richtung Annaberg bzw. zum Parkplatz Pommer wandern.

Ein herrlicher Tag geht zu Ende. Müde und erschöpft aber glücklich finden wir uns alle wieder zu Hause ein.

Alle Bilder zur Wanderung finden Sie auf picasa

Die Wanderroute finden Sie auf wandermap.net

Klettersteig auf die Große Bischofsmütze

Der Wecker warf uns um 4:30 Uhr aus dem Bett, galt es doch den Aufstieg zur großen Bischofsmütze (2.458m) zu besteigen. Unser Hausberg ragt dominant aus der Gipfelkette des Gosaukammes und hat durch sein markantes Erscheinungsbild allerlei mystische Kraft.

Aufstieg auf den Kamplbrunn

Am Parkplatz Großmauer in Annaberg geht es bei zügiger Gehweise in rund 1,75 Stunden über die Almgründe der „Loseggscheiben“ auf den Grat vor der Kamplbrunnspitze.

Nach kurzer Stärkung folgt ein kurzer Abstieg zum Kamplbrunnquelle. Der Legende nach verfügt diese über heilende und verjüngende Wirkung. Nach einer kurzen Stärkung geht es in südwestlicher Richtung auf kupiertem Gelände weiter, bis man zur ersten Kletterpassage der Tour gelangt. Auf dieser ersten Steilstufe ließen wir Seil und Karabiner noch im Rucksack. Diese überwunden, baute sich nun der Einstieg zur Großen Bischofsmütze vor uns auf.

Den Zugang kann man als erfrischend bezeichnen, da man eine Altschneewächte durchsteigen muss.

Die größte Herausforderung wartet noch auf uns

Mit entsprechender Kletteradjustierung geht es an die erste Passage. Der Einstieg in die Klettertour ist punkto Schwierigkeit die größte Herausforderung, aber mit etwas Trittsicherheit, Kraft und Assistenz durchaus zu meistern. Danach geht es in leichter Kletterei über mehrere Felsstufen Richtung Gipfel. Hier kommt uns unsere frühe Startzeit zugute, wir haben beim Aufstieg den Berg für uns.

Das Ziel ist erreicht

Nach circa 300 Höhenmetern kommt bereits das Gipfelkreuz in Sicht. Die letzten Meter sind völlig unproblematisch. Die Gipfelstürmer werden mit einer grandiosen Aussichtung belohnt. Der Blick schweift über das Salzburger Flachland im Norden zum Toten Gebirge im Westen über den Dachstein zu den Hohen Tauern im Südwesten

Unsere 3er-Seilschaft genießt den Gipfelsieg und bereitet sich nach kurzer Stärkung auf den Abstieg vor.

Zurück ins Tal

Dank entsprechender Abseiltechnik, die für Unerfahrene einiges an Überwindung kostet, geht es rasch bergab. Hier zeigt sich nun das größte Kriterium der Bischofsmützenbesteigung: Der Berg ist äußert porös, viele Felsabbrüche zeugen von der schlechten Beschaffenheit dieses Gebirgsstockes. Es ist fast unmöglich, beim Abstieg keine Steine talwärts zu schicken, was für die aufsteigenden Seilschaften natürlich nicht besonders angenehm ist. Wir kommen aber ohne Komplikationen zurück an den Fuß der Bischofsmütze, nehmen unsere zurückgelassene Ausrüstung wieder auf und marschieren zurück in Richtung Kamplbrunn.

(Text und Bilder von A. Pomberger  – herzlichen DANK)

Urlaub im Lammertal

Wir vermieten ein modernes helles Appartement für 2 bis max. 5 Personen direkt neben dem Hotel „Alpengasthof Lämmerhof“ im Lammertal in Österreich. Freie Termine im August 2011: 4. bis 8. August und ab 22. August – wir machen Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot.

Die Rocheralm in Abtenau im Lammertal – Tennengauer Almkäse

Die Rocheralm hat ihren Namen vom Rocherbauer, vormals hieß sie „Schiemalpe“ und ist nun Mitglied der „Genussregion Tennengauer Almkäse“.  Seit Generationen wird in den Tennengauer AlmKäsereien & KäseAlmen, nach traditionellem Verfahren und aus reiner Bio-Heumilch, vielfach ausgezeichneter Käse hergestellt.

Tennengauer Almkäse

Die „KäseAlm“ liegt auf 1.178m Seehöhe und ist entweder über den Ortsteil Au in Abtenau oder über Voglau zu erreichen. Anfahrtszeit von unserer Ferienwohnung Tennengebirge im Lammertal ca. 30 Autominuten. Von der Au muss man mit einer guten Gehstunde bis zur Alm rechnen.  Angenehm finde ich, dass der Forstweg abwechselnd durch den Wald und über offenes Gelände führt – das sorgt zwischendurch wieder für angenehme Abkühlung. Jause muss man keine mitnehmen, da der kleine Hunger auf dem Weg zur Hütte mit Himbeeren und Brombeeren, die am Wegesrand in Hülle und Fülle wachsen, gestillt werden kann.

Alles almgemacht 

Almkühe, Haflinger und Noriker begrüßten uns als erstes. Auf der Hütte angekommen, löschten wir unseren Durst mit einem Hollerblütensaft (natürlich „almgemacht“) und stillen den noch vorhandenen Hunger mit einer Kasjausn.

Zur Almjause gehören auch Liptauer und Kräutertopfen, Milch und Almbutter, Schnittkäse und Weichkäse. Ihren Weichkäse legt Maria Quehenberger in Öl ein, je nach Jahreszeit, zum Beispiel mit Bärlauch.

Die Rocheralm liegt auf der sogenannten „Liptauer-Tour“ der Genusswanderwege Tennengaus. Die Produkte kommen vorwiegend aus der eigenen Bio-Landwirschaft. Marias reinrassige Pinzgauer Rinder liefern das Grundprodukt für Butter und Käse.

Kinderparadies Rocheralm

Auch an die Kinder ist auf der liebevoll eingerichteten Alm gedacht: ein kleiner Spielplatz mit Schaukel und Sandkasten ist direkt neben der Hütte zufinden, sodass wir Erwachsenen uns dem herrlichen Ausblick auf das Tennengebirge (Hochkarfelder, Breitstein, Tagweide, Traunstein, Grießkogel) widmen konnten.

Gipfelkreuz auf der Rocherhöhe

Oberhalb der Rocheralm wurde am 28. Juni 2009 das neue Gipfelkreuz eingeweiht. Auf dem Kreuz steht der Spruch „Aus Liebe zur Heimat“ – wer bei schönem Wetter das Gipfelkreuz bezwingt, wird mit einer traumhaften Aussicht auf das Tennengebirge belohnt und kann nachvollziehen, warum Maria Quehenberger genau diese Zeilen gewählt hat.

Der Rückweg erfolgte über die Seitenalm. Der Rückweg bis zum Parkplatz dauerte auch ca. wieder ein Stunde. Die Aussicht auf dieser Route ist atemberaubend. Nirgendwo hat man einen besseren Blick auf die Wieswand. Allerdings ist der Weg teilweise sehr steinig und steil – also Vorsicht!

Lucky Flitzer – Sommerrodelbahn in Flachau

Ganzjähriges Rodeln IN Flachau

Seit Dezember 2010 ist Flachau um eine Attraktion reicher: der Lucky Flitzer – eine Alpen-Achterbahn, die bei jedem Wetter, egal ob Sonnenschein, Regen oder Schnee, befahrbar ist.

Von unserer Ferienwohnung Tennengebirge im Lammertal sind wir in ca. 20 Autominuten bereits in Flachau, mitten in der Sportwelt Amadé.

Die neue Sommerrodelbahn befindet sich neben dem 8er Jet in Flachau. Mit einem eigenen Liftsystem geht es den Berg hinauf. Man kann die bequemen Rodeln alleine oder zu zweit befahren. Kinder dürfen ab 3 Jahren mitfahren und ab 8 Jahren alleine fahren.

Für die nötige Sicherheit sorgen:

  • Sichere Kurvenlage durch entgleisungssichere Schlittenführung
  • Aufprallschutz durch energieschluckende Front- und Heckpuffer
  • Mehrstufiges Bremssystem (zwei beidseitig angebrachte Bremshebel)
  • Bremsband am Bahnende mit vorgeschaltener Selektivbremse
  • Sicherheitsgurte Dreipunkt-System
  • Sitzkomfort und Stabilität durch optimierte Sitzschale und Rückenlehne
  • Fangnetze bei Höhen über 1 Meter

Oben angekommen, geht es auch gleich schon bergab. Das Tempo kann man selber regeln. Auf einer Länge von 1.080m überwindet man einen Höhenunterschied von 123m und durchfährt 5 Kreisel, viele Wellen und jede Menge Steilkurven. Die höchste Stelle, die natürlich mit einem Fangnetz gesichert ist, beträgt 9m.

Nervenkitzel und Spaß für die ganze Familie ist vorprogrammiert.

Der Lucky Flitzer ist im Sommer von Mitte Mai bis Mitte Oktober und im Winter von ca Mitte Dezember bis ca. Anfang April geöffnet.

Während die Kinder sich auf der neuen Coaster-Bahn oder am Kinderspielplatz vergnügen, können es sich die Eltern in der „Rodel Alm“ gemütlich machen. Direkt neben dem Kinderspielplatz wurde auch ein neuer Segway-Parcour geschaffen.

   

Ausflug ins Großarlertal zum Erlebnisspielplatz und Rucki Zucki’s Gaudi Alm

Mit der gesamten Familie fuhren wir nach Großarl, das ca. 50 Autominuten von unserer Ferienwohnung Tennengebirge im Lammertal entfernt liegt.

Rucki Zucki’s Gaudi-Alm

Unser Ziel war „Rucki Zucki’s Gaudi-Alm“. In Großarl wurde im Juni 2010 das neue Freizeit- und Sportzentrum mit tollem Kinderspielplatz eröffnet.  Der Spielplatz bietet für Kinder von 1-12 Jahren jede Menge Abwechslung.

Auf dem Erlebnisspielplatz findet man Wiesenflächen mit Spielplatzgeräten wie Rutschen (Riesenrutsche vom Kletterturm), Schaukeln (Wolkenschaukel), Federwippgeräten, Bodentrampolinen, dem Alm-Express, Seilbahn, Jausenplatz, Kletterfels uvm.

Die GoKart-Bahn war für beide Kids der Renner: viele tolle Fahrzeuge mit Gummireifen – schonend für Mamas und Papas Ohren :-)stehen hier für die Kinder und auch Erwachsenen bereit. Der Verkehrsparcour (Einbahnstraße) ist im Kreis angelegt und führt auch durch einen Tunnel. Elina wollte gar nicht mehr vom Dreirad absteigen – rundherum und rundherum und rundherum….. wieder und wieder. Doch auch die beiden Jungs (Papa und Sohn) kamen hier voll auf ihre Kosten.

Als wir die Kleine endlich vom Dreirad „entfernen“ konnten, ging es weiter zum  sehr schön angelegten Bergsee. Diesen kann man nämlich mit der Floß-Seilfähre überqueren. Das Floß ist etwas wackelig, aber mit ein klein wenig Geschick hat man die Technik gleich raus. Die Wasserspielanlage am Bergsee  und die Wasserstraße mit Staudammelementen sind für warme Sommertage genau das Richtige. Tipp für alle Eltern: 2. Kleidergarnitur und Handtücher mitnehmen – es kann nämlich schon passieren, dass bei sovielen Wasserbaustellen der ein oder andere etwas nasser wird….

Die steile Tunnelrutsche war für Elina noch ein bisschen zu rasant, doch für die „Großen“ ist das ein toller Kick – ganz schön schnell geht es hier bergab!

Beim Kinderbauernhof (Goaßstall) können die Kinder Ziegen, Hasen, Hühnern und einen Hahn streicheln bzw. füttern.

Ein Spielplatz für Groß und Klein

An alles ist gedacht: Toiletten für Kinder und Wickelraum für die Kleinsten sind in einer netten Hütte direkt am Spielplatz untergebracht. Zum Ruhen, Rasten und Beobachten sind viele Bänke angelegt und auch gemütliche Hängematten laden zum Verweilen ein.

Alle Spielgeräte sind vorwiegend aus Holz und sehr gelungen in die Landschaft miteingebunden :-)

Die Kinder waren begeistert und wir alle waren uns sicher: Wir sind nicht das letzte Mal hier!

Großarltal – das Tal der Almen

TIPP: Diesen Ausflug kann man auch  mit einer Wanderung zu einer der zahlreichen Almhütten im Großarltal verbinden.