Monatsarchiv: Juli 2011

Klettersteig auf die Große Bischofsmütze

Der Wecker warf uns um 4:30 Uhr aus dem Bett, galt es doch den Aufstieg zur großen Bischofsmütze (2.458m) zu besteigen. Unser Hausberg ragt dominant aus der Gipfelkette des Gosaukammes und hat durch sein markantes Erscheinungsbild allerlei mystische Kraft.

Aufstieg auf den Kamplbrunn

Am Parkplatz Großmauer in Annaberg geht es bei zügiger Gehweise in rund 1,75 Stunden über die Almgründe der „Loseggscheiben“ auf den Grat vor der Kamplbrunnspitze.

Nach kurzer Stärkung folgt ein kurzer Abstieg zum Kamplbrunnquelle. Der Legende nach verfügt diese über heilende und verjüngende Wirkung. Nach einer kurzen Stärkung geht es in südwestlicher Richtung auf kupiertem Gelände weiter, bis man zur ersten Kletterpassage der Tour gelangt. Auf dieser ersten Steilstufe ließen wir Seil und Karabiner noch im Rucksack. Diese überwunden, baute sich nun der Einstieg zur Großen Bischofsmütze vor uns auf.

Den Zugang kann man als erfrischend bezeichnen, da man eine Altschneewächte durchsteigen muss.

Die größte Herausforderung wartet noch auf uns

Mit entsprechender Kletteradjustierung geht es an die erste Passage. Der Einstieg in die Klettertour ist punkto Schwierigkeit die größte Herausforderung, aber mit etwas Trittsicherheit, Kraft und Assistenz durchaus zu meistern. Danach geht es in leichter Kletterei über mehrere Felsstufen Richtung Gipfel. Hier kommt uns unsere frühe Startzeit zugute, wir haben beim Aufstieg den Berg für uns.

Das Ziel ist erreicht

Nach circa 300 Höhenmetern kommt bereits das Gipfelkreuz in Sicht. Die letzten Meter sind völlig unproblematisch. Die Gipfelstürmer werden mit einer grandiosen Aussichtung belohnt. Der Blick schweift über das Salzburger Flachland im Norden zum Toten Gebirge im Westen über den Dachstein zu den Hohen Tauern im Südwesten

Unsere 3er-Seilschaft genießt den Gipfelsieg und bereitet sich nach kurzer Stärkung auf den Abstieg vor.

Zurück ins Tal

Dank entsprechender Abseiltechnik, die für Unerfahrene einiges an Überwindung kostet, geht es rasch bergab. Hier zeigt sich nun das größte Kriterium der Bischofsmützenbesteigung: Der Berg ist äußert porös, viele Felsabbrüche zeugen von der schlechten Beschaffenheit dieses Gebirgsstockes. Es ist fast unmöglich, beim Abstieg keine Steine talwärts zu schicken, was für die aufsteigenden Seilschaften natürlich nicht besonders angenehm ist. Wir kommen aber ohne Komplikationen zurück an den Fuß der Bischofsmütze, nehmen unsere zurückgelassene Ausrüstung wieder auf und marschieren zurück in Richtung Kamplbrunn.

(Text und Bilder von A. Pomberger  – herzlichen DANK)

Urlaub im Lammertal

Wir vermieten ein modernes helles Appartement für 2 bis max. 5 Personen direkt neben dem Hotel “Alpengasthof Lämmerhof” im Lammertal in Österreich. Freie Termine im August 2011: 4. bis 8. August und ab 22. August – wir machen Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot.

Die Rocheralm in Abtenau im Lammertal – Tennengauer Almkäse

Die Rocheralm hat ihren Namen vom Rocherbauer, vormals hieß sie “Schiemalpe” und ist nun Mitglied der “Genussregion Tennengauer Almkäse”.  Seit Generationen wird in den Tennengauer AlmKäsereien & KäseAlmen, nach traditionellem Verfahren und aus reiner Bio-Heumilch, vielfach ausgezeichneter Käse hergestellt.

Tennengauer Almkäse

Die “KäseAlm” liegt auf 1.178m Seehöhe und ist entweder über den Ortsteil Au in Abtenau oder über Voglau zu erreichen. Anfahrtszeit von unserer Ferienwohnung Tennengebirge im Lammertal ca. 30 Autominuten. Von der Au muss man mit einer guten Gehstunde bis zur Alm rechnen.  Angenehm finde ich, dass der Forstweg abwechselnd durch den Wald und über offenes Gelände führt – das sorgt zwischendurch wieder für angenehme Abkühlung. Jause muss man keine mitnehmen, da der kleine Hunger auf dem Weg zur Hütte mit Himbeeren und Brombeeren, die am Wegesrand in Hülle und Fülle wachsen, gestillt werden kann.

Alles almgemacht 

Almkühe, Haflinger und Noriker begrüßten uns als erstes. Auf der Hütte angekommen, löschten wir unseren Durst mit einem Hollerblütensaft (natürlich “almgemacht”) und stillen den noch vorhandenen Hunger mit einer Kasjausn.

Zur Almjause gehören auch Liptauer und Kräutertopfen, Milch und Almbutter, Schnittkäse und Weichkäse. Ihren Weichkäse legt Maria Quehenberger in Öl ein, je nach Jahreszeit, zum Beispiel mit Bärlauch.

Die Rocheralm liegt auf der sogenannten “Liptauer-Tour” der Genusswanderwege Tennengaus. Die Produkte kommen vorwiegend aus der eigenen Bio-Landwirschaft. Marias reinrassige Pinzgauer Rinder liefern das Grundprodukt für Butter und Käse.

Kinderparadies Rocheralm

Auch an die Kinder ist auf der liebevoll eingerichteten Alm gedacht: ein kleiner Spielplatz mit Schaukel und Sandkasten ist direkt neben der Hütte zufinden, sodass wir Erwachsenen uns dem herrlichen Ausblick auf das Tennengebirge (Hochkarfelder, Breitstein, Tagweide, Traunstein, Grießkogel) widmen konnten.

Gipfelkreuz auf der Rocherhöhe

Oberhalb der Rocheralm wurde am 28. Juni 2009 das neue Gipfelkreuz eingeweiht. Auf dem Kreuz steht der Spruch “Aus Liebe zur Heimat” – wer bei schönem Wetter das Gipfelkreuz bezwingt, wird mit einer traumhaften Aussicht auf das Tennengebirge belohnt und kann nachvollziehen, warum Maria Quehenberger genau diese Zeilen gewählt hat.

Der Rückweg erfolgte über die Seitenalm. Der Rückweg bis zum Parkplatz dauerte auch ca. wieder ein Stunde. Die Aussicht auf dieser Route ist atemberaubend. Nirgendwo hat man einen besseren Blick auf die Wieswand. Allerdings ist der Weg teilweise sehr steinig und steil – also Vorsicht!

Lucky Flitzer – Sommerrodelbahn in Flachau

Ganzjähriges Rodeln IN Flachau

Seit Dezember 2010 ist Flachau um eine Attraktion reicher: der Lucky Flitzer – eine Alpen-Achterbahn, die bei jedem Wetter, egal ob Sonnenschein, Regen oder Schnee, befahrbar ist.

Von unserer Ferienwohnung Tennengebirge im Lammertal sind wir in ca. 20 Autominuten bereits in Flachau, mitten in der Sportwelt Amadé.

Die neue Sommerrodelbahn befindet sich neben dem 8er Jet in Flachau. Mit einem eigenen Liftsystem geht es den Berg hinauf. Man kann die bequemen Rodeln alleine oder zu zweit befahren. Kinder dürfen ab 3 Jahren mitfahren und ab 8 Jahren alleine fahren.

Für die nötige Sicherheit sorgen:

  • Sichere Kurvenlage durch entgleisungssichere Schlittenführung
  • Aufprallschutz durch energieschluckende Front- und Heckpuffer
  • Mehrstufiges Bremssystem (zwei beidseitig angebrachte Bremshebel)
  • Bremsband am Bahnende mit vorgeschaltener Selektivbremse
  • Sicherheitsgurte Dreipunkt-System
  • Sitzkomfort und Stabilität durch optimierte Sitzschale und Rückenlehne
  • Fangnetze bei Höhen über 1 Meter

Oben angekommen, geht es auch gleich schon bergab. Das Tempo kann man selber regeln. Auf einer Länge von 1.080m überwindet man einen Höhenunterschied von 123m und durchfährt 5 Kreisel, viele Wellen und jede Menge Steilkurven. Die höchste Stelle, die natürlich mit einem Fangnetz gesichert ist, beträgt 9m.

Nervenkitzel und Spaß für die ganze Familie ist vorprogrammiert.

Der Lucky Flitzer ist im Sommer von Mitte Mai bis Mitte Oktober und im Winter von ca Mitte Dezember bis ca. Anfang April geöffnet.

Während die Kinder sich auf der neuen Coaster-Bahn oder am Kinderspielplatz vergnügen, können es sich die Eltern in der “Rodel Alm” gemütlich machen. Direkt neben dem Kinderspielplatz wurde auch ein neuer Segway-Parcour geschaffen.