Die Rocheralm hat ihren Namen vom Rocherbauer, vormals hieß sie “Schiemalpe” und ist nun Mi
tglied der “Genussregion Tennengauer Almkäse”. Seit Generationen wird in den Tennengauer AlmKäsereien & KäseAlmen, nach traditionellem Verfahren und aus reiner Bio-Heumilch, vielfach ausgezeichneter Käse hergestellt.
Tennengauer Almkäse
Die “KäseAlm” liegt auf 1.178m Seehöhe und ist entweder über den Ortsteil Au in Abtenau oder über Voglau zu erreichen. Anfahrtszeit von unserer Ferienwohnung Tennengebirge im Lammertal ca. 30 Autominuten. Von der Au muss man mit einer guten Gehstunde bis zur Alm rechnen. Angenehm finde ich, dass der Forstweg abwechselnd durch den Wald und über offenes Gelände führt – das sorgt zwischendurch wieder für angenehme Abkühlung. Jause muss man keine mitnehmen, da der kleine Hunger auf dem Weg zur Hütte mit Himbeeren und Brombeeren, die am Wegesrand in Hülle und Fülle wachsen, gestillt werden kann.
Alles almgemacht 
Almkühe, Haflinger und Noriker begrüßten uns als erstes. Auf der Hütte angekommen, löschten wir unseren Durst mit einem Hollerblütensaft (natürlich “almgemacht”) und stillen den noch vorhandenen Hunger mit einer Kasjausn.
Zur Almjause gehören auch Liptauer und Kräutertopfen, Milch und Almbutter, Schnittkäse und Weichkäse. Ihren Weichkäse legt Maria Quehenberger in Öl ein, je nach Jahreszeit, zum Beispiel mit Bärlauch.
Die Rocheralm liegt auf der sogenannten “Liptauer-Tour” der Genusswanderwege Tennengaus. Die Produkte kommen vorwiegend aus der eigenen Bio-Landwirschaft. Marias reinrassige Pinzgauer Rinder liefern das Grundprodukt für Butter und Käse.
Kinderparadi
es Rocheralm
Auch an die Kinder ist auf der liebevoll eingerichteten Alm gedacht: ein kleiner Spielplatz mit Schaukel und Sandkasten ist direkt neben der Hütte zufinden, sodass wir Erwachsenen uns dem herrlichen Ausblick auf das Tennengebirge (Hochkarfelder, Breitstein, Tagweide, Traunstein, Grießkogel) widmen konnten.
Gipfelkreuz auf der Rocherhöhe
Oberhalb der Rocheralm wurde am 28. Juni 2009 das neue Gipfelkreuz eingeweiht. Auf dem Kreuz steht der Spruch “Aus Liebe zur Heimat” – wer bei schönem Wetter das Gipfelkreuz bezwingt, wird mit einer traumhaften Aussicht auf das Tennengebirge belohnt und kann nachvollziehen, warum Maria Quehenberger genau diese Zeilen gewählt hat.
Der Rückweg erfolgte über die Seitenalm. Der Rückweg bis zum Parkplatz dauerte auch ca. wieder ein Stunde. Die Aussicht auf dieser Route ist atemberaubend. Nirgendwo hat man einen besseren Blick auf die Wieswand. Allerdings ist der Weg teilweise sehr steinig und steil – also Vorsicht!



























