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Wilde Tiere in den Annaberger Wäldern

Temperaturen bis zu 17 °C Anfang November

Ein Tag schöner als der andere. Sonnenschein und Temperaturen bis zu 17 °C – und das Anfang November. Da stellt sich doch jeden Tag die eine Frage: Was sollen wir heute unternehmen? Nutzt man dieses traumhafte Herbstwetter nicht, hat man jeden Tag  ein schlechtes Gewissen. Spätestens in einigen Wochen ist es vorbei mit diesen milden Temperaturen, und wir werden unsere Freizeit wieder mit der Schneeschaufel verbringen.

Ausflug in die Annaberger Wälder

Mit ein wenig Proviant geht es ab nach Annaberg im Lammertal. Laut Augenzeugenberichten wohnen in den Annaberger Wäldern seit kurzem wilde Tiere. Da wir dieses Gerücht nicht so ganz glauben können, machen wir uns selber ein Bild davon.

Wilde Tiere in den Lammertaler Wäldern

Wir starten unsere Erkundungstour in der Nähe des Heimatmuseums Gererhof in Annaberg. Zu Fuß wandern wir entlang des Reinischweges in Richtung Dolomitenhof. Anfangs ist noch nichts Ungewöhnliches zu sehen, doch bereits nach der 3. Kurve sehen wir links von uns eine Geierfamilie sitzen. “Bleibt ruhig und bewegt euch nicht!” Nach einem kurzen Herzstillstand bemerken wir, dass die Aasgeier ihre Mahlzeit wohl schon zu sich genommen hatten und mit Frischfleisch wohl auch nicht zufrieden zu stellen sind.

Weiter geht die Reise und am Wegesrand steht ein zahmes Pferd. Naja, nichts Ungewöhnliches für unsere Gegend. Nach einer kurzen Sitzprobe geht die Safari in Annabergs Wäldern weiter. Dann wird es plötzlich wirklich unheimlich. Ein Drache in den Annaberger Wäldern  – die Berichte über die Tiere in den Annaberger Wäldern sind tatsächlich wahr. “Psssst, gaaanzz leise!” Wir schleichen uns an der feuerspeienden Sagengestalt vorbei. Nochmals Glück gehabt, er hat uns nicht bemerkt.

Heugeier Heupferd

Doch gleich darauf entdecken wir eine riesige Raupe ohne Kopf – wahrscheinlich hat der Drache sie schon erwischt. Schade um sie :-(

Ein paar Meter tiefer im Wald sitzen Affen am Baum und eine Schlange schwebt über unseren Köpfen. Nachdem wir den lustigen Gesellen ein paar Zuckerstückchen gegeben haben, sehen wir eine Hasenfamilie am Wegesrand sitzen: “Gebt Acht, liebe Häschen, dass euch die Schlange nicht erwischt, die wollte nämlich keinen Zucker haben.”

Nach einigen Streicheleinheiten wandern wir weiter in den Wald hinein und entdecken plötzlich hinter den Bäumen – tatsächlich – eine Giraffe. Daneben grasen 2 Elefanten, und ein Löwe sitzt geduckt im hohen Gras und beobachtet das ganze Treiben.

  Panorama

Wir wollten es vorher auch nicht glauben, aber es ist tatsächlich war: In den Annaberger Wäldern geht es richtig TIERISCH zu.

Das war das HeuArt-Fest 2010 in St. Martin am Tennengebirge im Lammertal

„Zauberhaftes Lammertal“ – so lautete das Motto des diesjährigen HeuARTfestes mit weltgrößtem Heufigurenumzug vom 27.-29. August in St. Martin am Tennengebirge. So breit gefächert dieses Motto ist, so individuell und vielfältig sind auch die Interpretationen aus Heu, die in sämtlichen Scheunen und Schobern im ganzen Lammertal durch die fleißigen Hände der Heukünstler entstanden sind. Etwa 7 Tonnen Heu und 30.000 Arbeitsstunden wurden seit Entstehung des HeuARTfestes im Jahr 2001 in HeuART investiert – und es hat sich gelohnt! HeuART ist weit über die Grenzen des Salzburger Landes bekannt und hat bisher rund 50.000 Besucher aus ganz Europa begeistert.

Gestern, Sonntag, 29. August 2010, war es in St. Martin wieder soweit. Schon Tage zuvor wurde auch dem kleinen Dörflern eine “Zeltstadt”. Viele Helfer bauten Zelte und Stände für das große Event auf. Aufgrund der sehr unsicheren Wettervorhersage waren am Sonntag Morgen alle angespannt: Wird das Wetter halten? Anfang noch dicke Wolken und Regenschauer, doch genau zum Start um 11 Uhr zum weltgrößten Heufiguren-Umzug schloss Petrus  das Regentor und am Nachmittag blitzte sogar die Sonne durch die Wolken.

Ca. 25 Pferdegespanne und alte Traktoren zogen die großartigen Heufiguren durch den Ort St. Martin am Tennengebirge. Am Straßenrand verfolgten einige Tausend Zuseher das Spektakel und waren von den künstlerischen Heufiguren ganz begeistert. Unsere 2 Noriker hatten die große Ehre den ersten Heuwagen (gesponsert von der Gemeinde St. Martin am Tennengebirge) zu ziehen!

Nach dem Umzug wurden die Wagen mit den Heufiguren in ganzen Ort verteilt aufgestellt, sodass sich jeder alle Kunstwerke noch einmal von ganz Nahem ansehen konnte.

Ein gelungenes Fest klang gemütlich bis zum Abend in den verschiedenen Festzelten aus.

Am Sonntag, den 28. August 2011 findet der weltgrößte Heufigurencorso in Annaberg im Lammertal statt. Das dürfen Sie auf keinen Fall versäumen!