Die Geburt unserer Noriker-Fohlen


Endlich sind die Fohlen da! Lara und Mirabell haben Ihre Fohlen bekommen :-).

Die Trächtigkeit eines Pferdes beträgt durchschnittliche 342 Tage (ungefähr 11 Monate). Sie kann allerdings zwischen 321 und 365 Tagen schwanken.

Ca. 1 Monat nach der ‚Niederkunft‘ wird mit den Stuten zum Hengst gefahren, damit man sich in einem Jahr wieder über Nachwuchs freuen darf.

Die Abfohlsaison hat begonnen

Die Geburt eines Fohlens ist für den Bauern immer wieder ein großes Ereignis.

Moderne Technik hat auch auf dem Bauernhof längst Einzug gehalten

Hat das erste Fohlen in der Umgebung das Licht der Welt (oder besser das des Stalles) erblickt, wird sofort eine Rund-MMS geschickt. Kaum zu glauben, aber der moderne Bauer verfügt heutzutage auch über ein Handy oder Smartphone und ist ständig und überall up-to-date.

Leider kommt es auch immer wieder vor, dass ein Fohlen Tod zur Welt kommt. Steht die Geburt des eignen Fohlens noch bevor, ist die Aufregung nach einer solchen Meldung gleich 3x so groß. Bei der Geburt des Fohlens sind die Bauern meist dabei und der Stute bei Bedarf unterstützend unter „die Arme“ zu greifen. Doch wie weiß man, wann es soweit ist? Die letzten Tage bzw. Woche vor dem errechneten Geburtstermin sind für den Bauern meist sehr sehr unruhig (bestimmt unruhiger als die bei der Geburt des eigenen Kindes 😉 ). Einige Kontrollbesuche mitten in der Nacht bei der werdenden Mutter sind Pflicht.

Wie es die Tradition verlangt, beginnt der Name des weiblichen Fohlens mit dem selben Anfangsbuchstaben wie der der Mutter. Bei einem männlichen Fohlen beginnt der Name natürlich mit dem Anfangsbuchstaben des Vaters.

Wir haben 2 kleine Hengste bekommen 🙂

Wir bitten also um viele Namensvorschläge mit dem Anfangsbuchstaben „S“ und „F“

– wie Sissy & Franz – nur leider geht sich das bei 2 Burschen nicht ganz aus ;-).


Das Noriker Pferd

Das Noriker Pferd ist eine einheimische Pferderasse mit uralter Tradition. Man vermutet, dass der Noriker einer Kreuzung zwischen einheimischen und von den Römern in das Land (nach Norikum) gebrachten Pferden entspringt. Noriker sind in ihrer Erscheinung ansprechend und einnehmend. Sie sind robust, langlebig, trittsicher, charakterstark und nicht „futterheikel“. Ursprünglich war der Noriker ein reines Arbeits- und Wirtschaftspferd. Heute wird er als Freizeitpferd im Reiten und Fahren wie zum Beispiel als Paradepferd bei verschiedenen Festumzügen verwendet und ist ein wesentliches Teil des bäuerlichen Brauchtums.

Besonders geschätzt werden seine Gesundheit, Langlebigkeit, Gutmütigkeit, sein hervorragender Charakter und sein ausgeglichenes Temperament. Die hohe Leistungsbereitschaft des Norikers wird auch durch die großen Erfolge im Norikerfahrsport unter Beweis gestellt. Österreich ist mit 4.200 eingetragenen Zuchtstuten und 180 Hengsten das größte geschlossene Norikerzuchtgebiet Europas.

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