Besuch im Freilichtmuseum Großgmain


Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain

Im Museum bei Salzburg findet man Gebäude und Informationen zum Wohnen und Leben vom 15. bis 20. Jahrhundert. Die 50 ha große Fläche zeigt über 100 Gebäude, die in die 5 Bezirke des SalzburgerLandes (Flachgau, Tennengau, Pongau, Pinzgau und Lungau) aufgegliedert sind.

Kurz entschlossen packten wir vergangenen Sonntag Kind und Kegel ins Auto und fuhren von unseren Apartments Tennengebirge & Alpenfrieden im Lammertal ins Freilichtmuseum bei Großgmain. Dies war nicht unser erster Besuch in Salzburgs größtem Museum unter freiem Himmel. Nach einer Fahrzeit von ca. 50 min erreichten wir auch schon den gut besuchten Parkplatz. Die Sonne schien und wir freuten uns auf einen wunderschönen Sonntag mit Familie und Freunden.

Gleich nach der Kassa hörten wir auch schon die Museumsbahn mit ihrem lauten Gebimmel in den Bahnhof einfahren. Die Kinder wollten gleich aufspringen, doch wir Erwachsenen setzen und durch und wollten unsere Reise in die Vergangenheit zu Fuß starten. Zuerst wanderten wir in den Pinzgau.

Oldtimer-Traktoren-Ausstellung

Der erste Bauernhof, den wir besuchen, ist der Krallerhof. In diesem gigantischen Hof befindet sich eine Traktoren-Ausstellung, die nicht nur die Herzen der Jungs höher schlagen lässt.

Weiter geht unsere Reise durch den Pinzgau, vorbei am Bachhäusl und Mauthaus Guttal, über die Wurfalmhütte und Hasenhochalmhütte bis in den Lungau. Im Lungau hat es den Kindern die Mäusefallen-Ausstellung im anthofer-Getriedekasten besonders angetan.

Nach dem Besuch im Pinzgau und Lungau knurrte uns allmählich der Magen, doch das Gasthaus „Salettl“ war noch einige Kilometer entfernt. Also beschlossen wir dieses Stück mit der Museumsbahn zurückzulegen.

Wir erwischten gerade noch die grüne Dieselfeldbahnlokomotive „Gaisberg“. Nach einer kurzen Fahrt hatten wir das Gasthaus auch schon erreicht. Die Kinder stürmten schnell den riesen Kinderspielplatz, während sich die Eltern in der doch etwas langen Warteschlange (Selbstbedienung) einreihten.

Da uns der Hunger ein Pongau überspringen lies, fuhren wir nach der Stärkung mit der roten Dieselfeldbahnlokomotive „Untersberg“ in den Pongau zurück. DENN wir mussten unbedingt noch in das Lärchenhaus, einen Bauernhof, der 1505 in St. Martin am Tennengebirge gebaut wurde und ich glaube in den 80er-Jahren dort abgetragen und im Freilichtmuseum wieder aufgebaut wurde. Zur Zeit befindet sich im Lärchenhaus auch die Ausstellung „Hunger, Not und Gottvertrauen!“.

Danach ging es zu Fuß weiter durch den Pongau, über den Tennengau in den letzten der 5 Salzburger Gaue: den Flachgau. Die Kinder staunten nicht schlecht, wie so eine Schule anno dazumal ausschaute. Das alte Mesnerhaus zeigte die Schulzeit von früher.

Zum Abschluss gönnten wir uns noch eine Rundfahrt mit der Museumsbahn. Wir verbrachten den ganzen Tag im Salzburger Freilichtmuseum, dennoch schafften wir es nicht uns alles anzusehen. Aber das macht nichts – WIR KOMMEN GERNE WIEDER 🙂

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