Wandern in der Skiregion Dachstein-West

Wandern in der Skiregion Dachstein-WestDort wo im Winter die Skifahrer die Pisten hinunterflitzen, kann man im Sommer  herrlich wandern: Die Wanderregion Dachstein-West bietet herrliche Wanderwege, Almhütten und atemberaubende Aussichten.

Wer die Region Dachstein-West in den Salzburger Bergen nur im Winter kennt, tief schneit mit herrlichen Pisten und urigen Skihütten, der wird im Sommer nicht weniger begeistert sein: Blühende Almwiesen, gemütliche Almhütten und bestens markierte Wanderwege zeichnen das Wandergebiet auf der Zwieselalm rund um Annaberg, Gosau und Russbach aus.

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Heiligen Drei Könige

Die Sternsinger sind wieder unterwegs

Sternsinger

Die Sternsinger ziehen wieder von Haus zu Haus

20 C+M+B 14  Christus Mansionem Benedicat

Jedes Jahr am 6. Januar wird in der römisch-katholischen Kirche der Dreikönigstag gefeiert. Und an den Tagen davor verkleiden sich Tausende Kinder in Österreich als Caspar, Melchior und Balthasar und ziehen als „Die Heiligen Drei Könige“ oder „Sternsinger“ von Haus zu Haus und sammeln Geld für die armen und bedürftigen Menschen in der dritten Welt.

Heute waren die Sternsinger auch in unserem Gast zu Besuch. Sie wünschten uns Glück und Segen für das neue Jahr und schrieben mit geweihter Kreide “20 C+M+B 14″ auf unsere Tür: “Christus Mansionem Benedicat” was bedeutet: “Christus segne dieses Haus”.

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Einer der schönsten Christkindlmärkte im Salzburger Land

Wir sagen euch an den lieben Advent, die 2. Kerze brennt!

Der Duft von Glühwein und heißen Maroni liegt in der Luft, wenn das Winterstellgut in Annaberg im Lammertal zum traditionellen Christkindlmarkt einlädt. Weit über die Grenzen des Lammertals hinaus, ist dieser kleine, stimmungsvolle Adventmarkt bereits bekannt.

Am Parkplatz kurz vor dem Winterstellgut werden wir bereits freundlich von Hertha und Heli, 2 Haflingern empfangen. Die Kinderaugen leuchten, als wir mit der Pferdekutsche ins Winterstellgut chauffiert werden.

Die besinnlichen Klänge der Annaberger Alphornbläser heißen uns herzlich willkommen auf einem der schönsten Adventmärkte im Salzburger Land.

Die Annaberger Bäuerinnen präsentieren stolz ihre selbsterzeugten Produkte. Dieses hofgemachte Bauernbrot und die herrlichen Bauernkrapfen findet man nicht in den herrkömmlichen Supermärkten.

Claudia Quehenberger aus Voglau präsentiert bezaubernd gestaltete Klosterarbeiten. Hier entdeckt man die kleinen und großen Schätze religiöser Volkskunst, die sonst fast nirgends mehr zu finden sind.

Anita Höll aus Rußbach hat bilschöne Kunsthandwerke und Dekorationen mitgebracht.

Josef Lanner aus Abtenau kommt mit seinen unvergleichlichen Drechselarbeiten.

Sieglinde Winkler aus St. Jakob verkauft liebevolle Handarbeiten, die bis ins kleineste Detail ausgeführt sind.

Rupert Stummer aus Lungötz begeistert mit Kerzen aus Zirbenholz, geschnitzten Blumen, Spielzeug und vielen wunderbaren Dingen aus Holz.

Lori Ambros stellt gedrechselte Christbaumkugeln, die sehr ausdrucksvoll in der natürlichen Faserung udn Farbe des jeweiligen Holzes bearbeitet werden, vor.

Alle, die es heute nicht geschafft haben, haben nächstes Wochenende noch einmal die Gelegenheit dazu. Am Sonntag, den 12. Dezember 2010, von 14-19 Uhr schenkt Ihnen die märchenhafte Bergkulisse des Astauwinkels ein andächtiges und anheimelndes Echo auf das Spiel der Lungötzer Bläser. Mit dabei sind dann: Hanolde Praniess mit ihren entzückenden Kerzen und selbstgebastelten Weihnachtsbilletts, die Annaberger Bäuerinnen, Alfred Peitler, ein begnadeter Schnitzer und Instrumetenbauer, Lori Ambros mit ihrem ausgefallenen Repertoire an Glücksbringern aus Holz und gedrechselten Hüten, Tamara Reiter mit kreativen und selbst entwickelten Naturseifen und Theresia Schmidt mit hinreißend hübschen Krippenfiguren aus gefilzter Schafwolle und schönen Glücksbringern aus Filz.

Das war das HeuArt-Fest 2010 in St. Martin am Tennengebirge im Lammertal

„Zauberhaftes Lammertal“ – so lautete das Motto des diesjährigen HeuARTfestes mit weltgrößtem Heufigurenumzug vom 27.-29. August in St. Martin am Tennengebirge. So breit gefächert dieses Motto ist, so individuell und vielfältig sind auch die Interpretationen aus Heu, die in sämtlichen Scheunen und Schobern im ganzen Lammertal durch die fleißigen Hände der Heukünstler entstanden sind. Etwa 7 Tonnen Heu und 30.000 Arbeitsstunden wurden seit Entstehung des HeuARTfestes im Jahr 2001 in HeuART investiert – und es hat sich gelohnt! HeuART ist weit über die Grenzen des Salzburger Landes bekannt und hat bisher rund 50.000 Besucher aus ganz Europa begeistert.

Gestern, Sonntag, 29. August 2010, war es in St. Martin wieder soweit. Schon Tage zuvor wurde auch dem kleinen Dörflern eine „Zeltstadt“. Viele Helfer bauten Zelte und Stände für das große Event auf. Aufgrund der sehr unsicheren Wettervorhersage waren am Sonntag Morgen alle angespannt: Wird das Wetter halten? Anfang noch dicke Wolken und Regenschauer, doch genau zum Start um 11 Uhr zum weltgrößten Heufiguren-Umzug schloss Petrus  das Regentor und am Nachmittag blitzte sogar die Sonne durch die Wolken.

Ca. 25 Pferdegespanne und alte Traktoren zogen die großartigen Heufiguren durch den Ort St. Martin am Tennengebirge. Am Straßenrand verfolgten einige Tausend Zuseher das Spektakel und waren von den künstlerischen Heufiguren ganz begeistert. Unsere 2 Noriker hatten die große Ehre den ersten Heuwagen (gesponsert von der Gemeinde St. Martin am Tennengebirge) zu ziehen!

Nach dem Umzug wurden die Wagen mit den Heufiguren in ganzen Ort verteilt aufgestellt, sodass sich jeder alle Kunstwerke noch einmal von ganz Nahem ansehen konnte.

Ein gelungenes Fest klang gemütlich bis zum Abend in den verschiedenen Festzelten aus.

Am Sonntag, den 28. August 2011 findet der weltgrößte Heufigurencorso in Annaberg im Lammertal statt. Das dürfen Sie auf keinen Fall versäumen!

Tosender Wasserfall in Golling

Letzten Sonntag ging es bei herrlichem, fast schon herbstlichen Wetter, nach Golling. Im Ortsteil Torren möchten wir den Wasserfall besichtigen. Da das malerische Bluntautal auch mit den Fahrrädern sehr schön befahren werden kann, packen wir gleich auch noch die Fahrräder auf’s Auto.

Die Fahrt führt uns über Abtenau, vorbei an der Lammerklamm bis nach Golling.

Der Gollinger Wasserfall, auch Schwarzbachfall genannt, liegt im Tennengau an der Gemeindegrenze zwischen Golling und Kuchl.

Direkt hinter dem Gasthof Abfalter finden wir den Parkplatz „Gollinger Wasserfall“. Nur ein paar Schritte und wir befinden uns schon bei der Eingangsstelle. Der Weg führt gemütlich durch den Wald (teilweise Treppen). Bereits im frühen 19. Jahrhundert wurde das Naturschauspiel zugänglich gemacht. Nach nur einigen Metern glauben wir zuerst, dass es zu regnen beginnt. Doch bald hören wir auch schon das Rauschen des Wassers. Der Wasserfall mit einer Fallhöhe von 75m stürzt sich vor uns tosend in die Tiefe. Dieses attraktive  Naturdenkmal am Fuße des Hinteren Freieck führt bis zu 15.000 Liter Quellwasser pro Sekunde.

Für die Besichtigung des Wasserfalles muss man 30-50 min einplanen.

Danach fahren wir noch ins Bluntautal zum Fahrradfahren. Der Parkplatz ist dieses Mal aber so voll, dass wir kurzerhand umplanen und uns beim Gasthof Abfalter noch ein Eis genehmigen. Das nächste Mal kommen wir dann zum Fahrradfahren ins Bluntautal.

Auf zur „Griaß enk Diandln Gerti“ auf die Spießalm im Lammertal

Auch wenn das Wetter heute nicht ganz so sommerlich ist, entscheide ich mich für eine Wanderung zur Spießalm im Lammertal. Die Kinder müssen mit – ob Sie wollen oder nicht. Die Begeisterung hält sich anfangs noch in Grenzen.

Die Spießalm liegt auf ca. 1200m Seehöhe (Anmerkung Red.: der Lämmerhof auf 922m) und ist ca. 300 Jahre alt. Ein ideales Ausflugsziel für Familien mit Kindern.

Nachdem alle Kinder (Elina 2 Jahre, Anna 6 Jahre, Karin 7 Jahre und Daniel 9 Jahre) ihre Wanderschuhe angezogen haben und wir vorsichtshalber Regenjacke und Trinkflasche in den Rucksack gepackt haben, geht es auch schon los. Elina, heute müde und gehfaul, entscheidet sich in die Rückentrage zu steigen. Los geht es direkt vom Lämmerhof über den „alten Wanderweg“ hinter dem Haus Alpenfrieden zum Reitbauer. Hier befindet sich auch der Parkplatz. Noch stehen nicht sehr viele Autos da. Einem gemütlichen Nachmittag steht also nichts im Wege.

Als sich die Sonne doch noch entscheidet, uns auf dem Weg zur Alm zu begleiten, steigt mir die ein oder andere Schweißperle über die Stirn. Es scheint mir so, dass Elina von Schritt zu Schritt schwerer wird – gefühlte 45 °C begleiten mich auf den Weg zur Gerti!

Auf dem ganzen Weg nach oben können wir kein einziges Bankerl zur Rast finden 😦  (Anmerkung Red.: bitte lieber Robert schmeiß deine Motorsäge an und bau ein paar Bankerl für uns armen geplagten Wandersleut)

Noch ein paar Meter und wir haben es geschafft. Es ist immer wieder schön auf der Spießalm anzukommen. Unsere „Griaß enk Diandln Gerti“ mit Ihrer herzlichen Art lässt die Strapazen gleich vergessen.

(Anmerkung Red.: immer wenn wir „Diandln“ (Mädchen) zur Gerti gewandert sind, wurden wir mit einem herzlichen „Griaß enk Diandln“ begrüßt – daher der Name „Griaß enk Diandln Gerti“. Im letzten Jahr hat sich die Gerti doch tatsächlich bei mir entschuldigt, da wir doch jetzt keine Diandln mehr sind, sondern schon Damen und junge Mütter… Liebe Gerti, wir kommen hauptsächlich zu dir auf die Alm, da wir immer mit „Griaß enk Diandln“ begrüßt werden. Das ist wie ein Jungbrunnen für uns – da kommen wir uns doch wieder wie 20 vor :-)

Nach einem erfrischenden Hollerblütensaft und einer guten Jause geht es wieder zurück zum Lämmerhof. Der Rückweg ist schnell geschafft, und dieses Mal sind wir auch noch vor dem Regen zu Hause angekommen.

Gerti, das nächste Mal komm ich wieder mit meinen Diandln! Dieses Mal gab es nämlich kein „Griaß enk, Diandln“ – wär ja auch nicht so passend bei nur 1 Diandl!

Gerti und Hois Lanner sind von Anfang Juni bis Ende September als Senner auf der Alm und machen mit Hilfe von ihrer Schwiegertochter Marianne die verschiedensten Käse: Süß- und Sauerkas, Schüsselkas, Vollmilch- und Buttermilchkas, Kürbiskas – aber auch Almbutter und Bauernbrot.

Direkt von der Spießalm beginnt der Rundwanderweg zu den höchsten Bäumen Österreichs, den sogenannten Urwaldbäumen. Das „Schwardach“ ist auf der Spießalm noch zu bewundern (Schindeldach aus Lärchenschindeln mit Steinen beschwert).

Der „Lammertaler Urwald“ ist ein rund 10 ha großes Areal, mit einem nie bewirtschafteten Wald (Schutzwald). Hier stehen die höchsten Bäume Österreichs. Eine Tanne, mit dem Namen „Lammertaler Wächter“ mit einem Alter von ca. 400 Jahren hat eine Höhe von 48 Meter, einem Stockdurchmesser von 180 cm und ein Volumen von 46 m³!

Staudamm bauen im Schöberlbach in St. Martin am Tennengebirge

Was tun bei solchen Temperaturen?

Jeden Tag ins Freibad wird mit der Zeit auch langweilig!

Nach kurzem Überlegen haben wir entschlossen, uns eine Abkühlung im naheliegenden Schöberlbach zu genehmigen: und so ein Staudamm ist da genau das Richtige!

Dieses Bild wurde vor unserem Bau gemacht

Nach einer halben Stunde - unser Resultat

Am Anfang ist es ja ein bisschen mühsam die ganzen Steine zusammen zu suchen und mit dem Bau des Staudammes zu beginnen. Hat man aber das erste Stück geschafft, packt einen sofort der Ehrgeiz. Schließlich will man einen großen, besonders tiefen, Staudamm bauen.

Also ein Stein nach dem anderen wird gestapelt – möglichst wenig Wasser soll durchkommen!

ein Stein nach dem anderen - für einen riesigen Staudamm

Und siehe da, am Ende haben wir einen wunderschönen Staudamm im Schöberlbach vor dem Alpengasthof Lämmerhof errichtet.

das vorläufige Endergebnis - Fortsetzung folgt!