Die Rocheralm in Abtenau im Lammertal – Tennengauer Almkäse

Die Rocheralm hat ihren Namen vom Rocherbauer, vormals hieß sie „Schiemalpe“ und ist nun Mitglied der „Genussregion Tennengauer Almkäse“.  Seit Generationen wird in den Tennengauer AlmKäsereien & KäseAlmen, nach traditionellem Verfahren und aus reiner Bio-Heumilch, vielfach ausgezeichneter Käse hergestellt.

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Das war das HeuArt-Fest 2010 in St. Martin am Tennengebirge im Lammertal

„Zauberhaftes Lammertal“ – so lautete das Motto des diesjährigen HeuARTfestes mit weltgrößtem Heufigurenumzug vom 27.-29. August in St. Martin am Tennengebirge. So breit gefächert dieses Motto ist, so individuell und vielfältig sind auch die Interpretationen aus Heu, die in sämtlichen Scheunen und Schobern im ganzen Lammertal durch die fleißigen Hände der Heukünstler entstanden sind. Etwa 7 Tonnen Heu und 30.000 Arbeitsstunden wurden seit Entstehung des HeuARTfestes im Jahr 2001 in HeuART investiert – und es hat sich gelohnt! HeuART ist weit über die Grenzen des Salzburger Landes bekannt und hat bisher rund 50.000 Besucher aus ganz Europa begeistert.

Gestern, Sonntag, 29. August 2010, war es in St. Martin wieder soweit. Schon Tage zuvor wurde auch dem kleinen Dörflern eine „Zeltstadt“. Viele Helfer bauten Zelte und Stände für das große Event auf. Aufgrund der sehr unsicheren Wettervorhersage waren am Sonntag Morgen alle angespannt: Wird das Wetter halten? Anfang noch dicke Wolken und Regenschauer, doch genau zum Start um 11 Uhr zum weltgrößten Heufiguren-Umzug schloss Petrus  das Regentor und am Nachmittag blitzte sogar die Sonne durch die Wolken.

Ca. 25 Pferdegespanne und alte Traktoren zogen die großartigen Heufiguren durch den Ort St. Martin am Tennengebirge. Am Straßenrand verfolgten einige Tausend Zuseher das Spektakel und waren von den künstlerischen Heufiguren ganz begeistert. Unsere 2 Noriker hatten die große Ehre den ersten Heuwagen (gesponsert von der Gemeinde St. Martin am Tennengebirge) zu ziehen!

Nach dem Umzug wurden die Wagen mit den Heufiguren in ganzen Ort verteilt aufgestellt, sodass sich jeder alle Kunstwerke noch einmal von ganz Nahem ansehen konnte.

Ein gelungenes Fest klang gemütlich bis zum Abend in den verschiedenen Festzelten aus.

Am Sonntag, den 28. August 2011 findet der weltgrößte Heufigurencorso in Annaberg im Lammertal statt. Das dürfen Sie auf keinen Fall versäumen!

Eine Fahrt mit der Abtenauer Sommerrodelbahn vom Karkogel

Am Sonntag tat sich nach morgendlichen Regenschauern doch tatsächlich ein Sonnenfenster auf. Kurzentschlossen ging es ab nach Abtenau – zum Sommerrodeln.

Nach einer kurzen Fahrt von ca. 20 Autominuten haben wir auch schon die Talstation der Karkogel Sommerrodelbahn in Abtenau erreicht. Das Auto geparkt – die Kinder aus dem Auto steigen lassen – und schon waren sie weg. Direkt bei der Talstation sind die Kleinen und Großen gleich beschäftigt. Ein Kinderspielplatz mit Klettergerüst, Schaukeln, Rutschturm, Trampolinanlage und kleinen Elektroautos stehen hier zur Auswahl. Was sollen wir denn bloß als erstes unternehmen?

Elina und Daniel entscheiden sich für das Klettergerüst: gar nicht so einfach, sich auf den teils wackeligen Stangen fortzubewegen…. Nach etlichen – oft auch geglückten Versuchen – entscheiden wir uns dann für die Bergfahrt mit der Gondelbahn. Es sind viele Gäste und auch Einheimische hier unterwegs und flitzen mit den gelben Sommerrodeln ins Tal.

Nach einer gemütlichen Fahrt mit der Karkogel-Gondelbahn auf 1133m Seehöhe genießen wir den herrlichen Blick auf das Tennengebirge und den Ort Abtenau.

Die Bergstation der Karkogelbahn ist auch ein beliebter Ausgangspunkt für viele Wanderziele: Gsengalm,  Karalm, Schober, First, Laufener Hütte.

Doch wir sind heute nicht zum Wandern hier! Wir wollen rodeln!

Also ab zur Einstiegstelle. Die Sommerrodeln werden auch mit der Gondelbahn von der Talstation hier zur Bergstation befördert. Nach einer kurzen Wartezeit (auch andere hatten anscheinend die Idee heute zu rodeln…) sind wir endlich dran. Daniel mit seinen 9 Jahren kann natürlich schon alleine mit einer Rodel ins Tal düsen. Elina 2 Jahre kommt bei mir in die Rodel – zu zweit rodelt es sich schließlich doppel so schnell…. Sobald die Ampel auf grün schaltet, geht es auch schon los. Den Hebel nach vorne drücken bedeutet GAS, den Hebel an sich drücken BREMSEN. Am Anfang müssen wir noch ziemlich oft bremsen, da uns die Kurven nicht so ganz geheuer sind. Aber nach einigen Metern lassen wir die Rodel immer schneller fahren und düsen die 1.980m lange Sommerrodelbahn ins Tal. Unterwegs werden wir auch noch „geblitzt“ – waren wohl doch zu schnell unterwegs 😉

Glücklich im Ziel angekommen, kommt von den Kindern natürlich ein „NOCH MAL, NOCH MAL!“  Einmal ist keinmal – also geht es noch einmal bergauf und schneller und schneller wieder bergab. Eine Riesengaudi für Jung und Alt!

NACHAHMUNG EMPFOHLEN!

www.karkogel.com